RTK-Fix-Pflicht und der Warnhinweis
Mit einem externen GNSS-Empfänger (zum Beispiel Leica FLX100 oder GS05) lässt sich die Erfassung an einen RTK-Fix koppeln. Die Einstellung „RTK-Fix erforderlich“ finden Sie unter Menü → Einstellungen. Mit dem internen GPS des Geräts ist sie ausgegraut („Nur mit externem GNSS-Empfänger verfügbar“), weil das interne GPS keinen RTK-Fix liefert.
Werkseinstellung: RTK-Fix erforderlich aktiv, Genauigkeitsschwelle 0,07 m.
Der Genauigkeits-Badge
Auf der Karte zeigt der Badge laufend den Status: „RTK Fix“, „RTK Float“ oder „RTK aus“, dazu die Genauigkeit. Grün ist er nur, wenn beide Bedingungen erfüllt sind: RTK-Fix und Genauigkeit unter der eingestellten Schwelle.
Der Warnhinweis
Fehlt der Fix während einer GNSS-Erfassung, erscheint direkt auf der Karte eine Warnkarte:
ACHTUNG: Keine RTK-Fixierung
Tipps zur Verbesserung der Fixierung: freie Sicht zum Himmel herstellen, Abstand zu Gebäuden, Bäumen und Hindernissen vergrößern, 10–20 Sekunden warten.
Warnkarte bei RTK Float im GNSS-Modus
Ist der RTK-Fix länger als etwa eine Minute weg, erinnert die App zusätzlich daran, die Antenne zu prüfen, bevor Sie weiter erfassen.
Wenn „RTK-Fix erforderlich“ aktiv ist
Liegt kein Fix vor, lässt die App keine GNSS-Punkte setzen. Sie meldet „Zum Setzen von GNSS-Punkten ist eine RTK-Fixierung erforderlich“ bzw. „Erfassung ist nur mit RTK-Fix möglich“ mit dem aktuellen Status. So wird kein ungenauer Punkt still gespeichert.
Dialog „RTK-Fix erforderlich“
Woher der Fix-Status kommt
Den Fix-Status liefert der Empfänger. Das funktioniert per Bluetooth und seit Version 1.2.0 auch über Zeno Connect als Empfänger. Kommt die Position dagegen als simulierte Position aus einer anderen App („Extern (Simuliert)“), behandelt mobileMAPS sie wie internes GPS: Es gibt keinen Fix-Status, und die RTK-Pflicht greift nicht. Wählen Sie für Leica-Geräte deshalb Zeno Connect als Empfänger (siehe „Leica Zeno Connect als Empfänger“).